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Urlaub auf Kreta

Ein Urlaub auf Kreta lohnt sich auf jeden Fall, denn die größte griechische Insel lockt mit ihrer natürlichen Schönheit, die jeden Touristen in den Bann zieht. Die Kliffe von Chania im westlichen Kreta sind ebenso eine Entdeckung wert wie das Meer und die Hügel im Osten. Die Insel mit 8.261 km² Fläche weist immerhin eine Küstenlinie von 1.066 Kilometern Länge auf, Kreta ist unter anderem berühmt für seine traumhaften Strände.

Beste Reisezeit und Verbindung nach Kreta

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Die beste Zeit für einen Urlaub auf Kreta ist der Frühling, gefolgt vom zeitigen Herbst, während es im Sommer heiß und trocken ist. Die Winter sind zwar mild (Durchschnittstemperaturen von 12° – 13 °C), lassen aber die Sommerfreuden und den Badespaß vermissen. Wer jedoch allein wegen Wanderungen und kultureller Entdeckungen nach Kreta reisen möchte, könnte auch den Winter mit sehr preisgünstigen Angeboten wählen. Im Frühjahr und Herbst herrschen Temperaturen wie in einem nicht zu heißen Sommer in Deutschland, der Sommer auf Kreta ist mit Tagestemperaturen von fast durchgehend um 30° C wirklich heiß, wenn auch nicht unerträglich warm. Familien mit Kindern reisen in dieser Zeit wegen der Schulferien, die Hotels ziehen dann mit den Preisen leicht an. Die Anreise erfolgt vorwiegend mit dem Flugzeug per Charter einer Reisegesellschaft, Zielflughäfen sind Heraklion und seltener Chania. Linienflüge können für abenteuerlustige Reisende, die sich selbst um ihr Hotel kümmern, manchmal eine kostengünstige Alternative sein. Hierzu buchen Sie als Reisender zunächst Athen, vielleicht legen Sie dort einen Zwischenstopp ein und besuchen einige der Highlights dieser antiken Metropole. Ein Inlandsflug führt dann weiter zu einem der beiden genannten Flughäfen auf Kreta, die bevorzugte griechische Fluggesellschaft ist die Olympic Airways. Es gibt von Athen allerdings auch Fährverbindungen nach Kreta ab dem Hafen Piräus, die Schiffe fahren gegen 20.00 – 20.30 h ab und sind morgens zwischen 05.00 – 06.00 h in den Häfen von Chania oder Heraklion. Das ist wesentlich preiswerter als der Flieger, Kabinen sollten vorgebucht werden. Im Winter kann der Fährverkehr allerdings durch das Wetter stark eingeschränkt sein. Es gibt darüber hinaus Fähren von Italien (Abfahrt ab Venedig, Brindisi, Ancona, Triest) oder auch vom Peloponnes.

Kreta: Sehenswürdigkeiten und Landschaft

Die Insel Kreta wird durch drei imposante Gebirgszüge geprägt, das Ida-Gebirge (höchster Berg: Psiloritis mit 2.456 Metern), die Weißen Berge (Lefka Ori bis 2.452 Meter) und das Dikti-Gebirge (bis 2.148 Meter). Diese Erhebungen teilen und strukturieren die Insel. Es finden sich in ihnen viele Höhlen, in denen in prähistorischen Zeiten die Menschen arbeiteten und Schutz fanden. Beeindruckende Schluchten liefern überwältigende Landschaftsbilder, die längste dieser Schluchten erstreckt sich bei Samaria über 18 Kilometer mit einer Tiefe von 600 Metern. Auch die Küstenlandschaft präsentiert sich äußerst vielfältig, im Süden ist sie karg und steinig, im Norden eher lieblich, dort ragen vor der Küste von Kreta kleine Inseln empor. Die Strände weisen dort eine erstklassige Qualität auf, entsprechend haben sich viele Hotels und Dienstleister angesiedelt – es ist die Badegegend von Kreta. Viele der Hotels tragen fünf Sterne und werden von erstklassigen Restaurants, Nachtlokalen, Bars und Einkaufszentren flankiert. Veranstalter bieten vielfältige Ausflüge an, auch Abenteurer kommen auf ihre Kosten. Wer mag, mietet sich vor Ort einen Wagen. Historisches gibt es in Hülle und Fülle zu besichtigen, denn Kreta war spätestens seit der Jungsteinzeit besiedelt, um 3.000 v. Chr. kamen asiatische Einwanderer und brachten Techniken der Metallherstellung mit. Es folgten die minoische Kultur und die Herrschaft der Achäer. Bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. blieb es auf Kreta friedlich, dann folgten aristokratische Machtkämpfe. In den Sagen des Olymp über griechische Götter und Helden spielt die Insel immer wieder eine maßgebliche Rolle. Um Christi Geburt war Kreta eine römische Provinz, 1204 schließlich kaufte Venedig die Insel und zahlte dafür 10.000 Silberstücke. Ab 1645 übernahmen die Türken die Insel, ab 1898 war Kreta autonom, ab 1913 Teil des griechischen Staatsgebietes. Von den vielen Wirrungen während der letzten zwei Jahrtausende zeugen zahllose Bauwerke, berühmt sind etwa die Agia Photia (minoisches Zeitalter), die Agia Triada (Palast von Phaistos), der Amnissos (minoischer Hafen), Anemospilia (Tempel minoischer Menschenopfer), das Kloster Arkadi und die dorische Siedlung Lato, um nur einige wenige zu nennen.

Urlaub auf Kreta – die Unterkunft

Es werden zahlreiche Strandhäuser auf Kreta vermietet, günstige Angebote beginnen schon um 500 Euro pro Woche. Das ist zweifellos für Selbstanreiser sehr preiswert, die anschließend ihren Urlaub auch auf eigene Faust organisieren. Reiseveranstalter bieten Unterkünfte in Ferienanlagen und sehr guten, nicht zu teuren Hotels. Durch die griechische Krise sind die Preise stark gefallen, dabei locken neben der traumhaften Natur, den Bademöglichkeiten und den historischen Stätten vielfältige familienfreundliche Highlight wie etwa das Aquaworld Aquarium in Filikis Etirias, das von April bis Oktober geöffnet hat, des Weiteren das Pelagos Dive Centre für Taucher und Motorbootfahrer oder auch das Freilichtmuseum Lychnostatis. Vor Ort lassen sich noch viel mehr Sehenswürdigkeiten ausmachen.

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